{"id":887,"date":"2011-04-25T20:54:28","date_gmt":"2011-04-25T18:54:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.omniro.de\/Gipfelbuch\/blog-jr\/?p=887"},"modified":"2011-05-03T14:28:24","modified_gmt":"2011-05-03T12:28:24","slug":"italien-weils-so-schon-war-san-vivaldo-die-iite","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.omniro.de\/Gipfelbuch\/blog-jr\/2011\/04\/italien-weils-so-schon-war-san-vivaldo-die-iite\/","title":{"rendered":"Italien: Weils so sch\u00f6n war &#8211; San Vivaldo die IIte"},"content":{"rendered":"<p>Und weils so sch\u00f6n war, nach dem Osterspaziergang (nat\u00fcrlich mit angesteckten Osterhasenohren \u2013 die Italiener haben ganz sch\u00f6n irritiert geguckt) noch einmal zum Kletterfelsen bei Iano.<\/p>\n<p>Erste Route etwas Leichtes zum warm machen: Die \u201eMe Cala la Palpebra\u201c 5a<br \/>\nSuper einfach, auch f\u00fcr die Kids, man hat unendlich viele Alternativen, die einzige Schwierigkeit ist ein Bauch in ca. 4 Meter H\u00f6he. Anschlie\u00dfend die Ti danza la Panza 5c. Kommt mir viel leichter vor. So viele gute fette Griffe.<\/p>\n<p>Dann wage ich mich an die Viva Marcos 6b+. Der Anfang ist extrem kleingriffig, aber ich gehe rasch \u00fcber die Platte und merke erst als sich Svenja hier sehr schwer tut, wie gut ich diesen Teil gegangen bin. Dann wechseln sich kleinteilige Abschnitte mit tiefen Riefen ab, die wieder guten Gripp geben. F\u00fcr die F\u00fc\u00dfe ragt immer irgendeine winzige Nadel heraus. Wenn man geduldig ist, kommt man Zentimeter um Zentimeter den guten Griffen n\u00e4her und arbeitet sich so bis zur sechsten Exxe. Dann kommt ein \u00dcberhang und vorher ein paar Untergriffe, die sich aber nur seitlich ziehen lassen. Geclippt und abgerutscht. Sch\u00f6n ins Seil gefallen. Ich \u00e4rger mich nicht, bin schon froh, dass es in einer 7+ \u00fcberhaupt so fl\u00fcssig geht. Ich finde die n\u00e4chsten Griffe nicht und fluche still vor mich hin. Beim n\u00e4chsten Versuch greife ich endlich einen besseren Griff und kann die F\u00fc\u00dfe unter dem \u00dcberhang platzieren. Zum klippen reicht es nicht. Man, irgendwo m\u00fcssen doch noch Griffe sein. Noch mal in Ruhe gucken und wirklich, weiter links und dann wieder noch weiter oben rechts und schon ist man \u00fcber dem \u00dcberhang und bekommt wieder ein paar gute Griffe geboten. Noch einmal mit Gewalt und man ist durch. Sch\u00f6ne Route. Mit mehr Zeit w\u00fcrde ich sie gerne noch ein, zweimal ausprobieren.<\/p>\n<p>So aber gehen wir zum Schluss noch in den Riss Brutti ma Buoni 6a.<br \/>\nWir tapen uns erstmals die Handr\u00fccken, denn beim letzten Riss waren die Kanten so scharf, dass wir und viele Schrammen holten. So ger\u00fcstet gehen ich und die Kids ziemlich locker durch die Route und machen eine Mehrseill\u00e4nge daraus. Abendsonne strahlt auf die Toskana zu unseren F\u00fc\u00dfen. Atemberaubend und unendlich sch\u00f6n liegt die Landschaft unter uns. Es ist ein Genuss hier zu klettern! Ich kenne kein Gebiet, das einen so belohnt, wenn man oben angekommen ist!<\/p>\n<p>Morgen geht es weiter, es war sch\u00f6n hier. Auch wenn ich der Meinung bin, dass die Routen eher \u00fcberbewertet sind, oder h\u00f6chstens einmal die Schwierigkeit kurz erreichen. Aber vielleicht sind wir auch einfach nur gut erholt J<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Und weils so sch\u00f6n war, nach dem Osterspaziergang (nat\u00fcrlich mit angesteckten Osterhasenohren \u2013 die Italiener haben ganz sch\u00f6n irritiert geguckt) noch einmal zum Kletterfelsen bei Iano. 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